Veröffentlicht: 24.11.25 I Keine Werbung
Von Jasmin, Marketing Managerin bei :pxtra
Ich bin fast 30 – also in dem Alter, in dem ich gleichzeitig produktiv arbeiten, meine Gesundheit ernst nehmen und bitte ein Hotel mit gutem WLAN und Wellness-Bereich haben möchte. Genau dieser Mix bringt mich regelmäßig zur Workation und dieses Mal an die Ostsee. Allerdings im Winter, wenn die Küste ruhiger ist, der Tourismus abnimmt und man endlich mal nicht in einer überfüllten Sauna sitzt.
Vormittags fokussiert arbeiten, nachmittags Meer, Wellness, Spaziergänge.
So wird aus einem normalen Arbeitstag ein Mini-Retreat, der meiner mentalen Gesundheit besser tut als jeder vollgepackte Städtetrip.
Und weil es Winter ist, sitze ich nicht frierend im echten Strandkorb – sondern warm und gemütlich im Indoor-Strandkorb am Hotelpool.
Kein Sand im Laptop. Keine Touristenmassen. Kein Stress.
📍 Ort: Plaza Premium Hotel, Timmendorfer Strand
🚆 Anreise: ca. 3 Stunden mit dem ÖPNV
💼 Arbeitszeit: Montag Urlaub (Anreise), Dienstag bis Freitag jeweils 4-6 Stunden durch Arbeitszeitverlagerungen
Die meisten Menschen in meinem Umfeld sagen: „Im Urlaub arbeiten? Nö!“. Aber ich finde: Mit den passenden Umständen klappt es super.
Einen reduzierten Arbeitstag halte ich für optimal, da man zum einen mehr vom Tag hat – somit auch genug Zeit für Erholung – und zum anderen sich aussuchen kann, wann man arbeitet. Das gibt einem die volle Kontrolle.
Es fühlt sich nicht an wie zwei Welten, die man mühsam unter einen Hut bekommt, sondern eher wie ein natürlicher Rhythmus, der sich ganz organisch entwickelt. In einem ruhigen Wellnesshotel, ohne Sommertrubel und ohne Ablenkung, entsteht fast automatisch dieser angenehme Mix aus Arbeiten und Entspannen.
Ich habe morgens nach dem Frühstück einfach mit einer Aufgabe angefangen. Ein Artikel hier, ein paar E-Mails dort, Statistiken erstellen, Social Media planen. Zwischendurch bin ich schwimmen gegangen, habe mich aufgewärmt, kurz in die Sauna gesetzt und danach wieder weitergearbeitet – ganz entspannt, ohne Druck und ohne dieses typische „Ich muss jetzt“. Es fühlt sich leicht an, wenn die Umgebung stimmt und niemand kann vier Stunden am Stück schwimmen, also ergibt sich der Wechsel zwischen Arbeit und Wellness fast von selbst.
Das Hotelbett war so bequem, dass man morgens mit echter Energie startet (übrigens schläft es sich nach dem Schwimmen doppelt so gut). Das Frühstück war natürlich ein eigenes Highlight: maximale Auswahl, frisches Obst und sogar Hafermilch für den mittelmäßigen Kaffee. Zwischen Croissants und Vollkornbrot habe ich meine goldene Mitte gefunden.
Mein Lieblingsarbeitsplatz war eindeutig die große Muschelliege am Pool. Wir saßen da wirklich im Bademantel, Laptop auf den Knien, warme Luft, leises Plätschern – und es war einer der gemütlichsten Arbeitsplätze, die ich je hatte. Vor allem, da es so leer und ruhig war, musste ich keine Angst haben, dass ich jemanden stören könnte und wurde auch nicht gestört.
Abends bin ich dann oft rausgegangen, hauptsächlich zum Essen. Unterwegs haben wir Fotos auf der Seebrücke gemacht oder Pokémon GO gespielt, für den kleinen Spaßfaktor beim Rumlaufen.
Das Beste: Die Arbeit bleibt nicht liegen. Am darauffolgenden Montag konnte ich ganz normal im Büro wieder einsteigen.
Keine 30 unbeantworteten Mails im Postfach.
Kein „Was habt ihr so letzte Woche gemacht?“ oder „Wann wurde das denn entschieden?“.
Kein Eingewöhnungstag, an dem man erstmal schauen muss, wo man aufgehört hat und was noch auf dem To-do-Zettel steht.
Stattdessen schafft man in der Workation nicht nur Dinge, sondern erlebt auch etwas, isst gut, ist im Wasser, ist draußen, lacht, bewegt sich. Man merkt: Das tut richtig gut. Es bringt Energie zurück. Es nimmt Druck raus. Es fühlt sich an, als hätte man sich selbst etwas Gutes getan, ohne sich aus dem Alltag katapultieren zu müssen.
Ich weiß: Das werde ich genauso wiederholen.
Eine Winter-Workation an der Ostsee ist wie ein Soft-Reset für Menschen, die viel wollen, aber nicht ausbrennen möchten.
Sie ersetzt keinen Sommerurlaub – aber sie schafft Raum für Fokus, Ruhe und diesen „Ich fühle mich viel besser“-Moment.
Und vielleicht ist genau das die Art von Auszeit, die wir Menschen öfter brauchen.
Achtung: Eine Workation findet nicht im Rahmen von Urlaub statt. Arbeit während eines genehmigten Urlaubs ist rechtlich unzulässig und widerspricht dem Zweck des Erholungsurlaubs.
Diese Details machen die Kombination aus Arbeit und Urlaub noch angenehmer:
80 % der 18- bis 29-Jährigen wünschen sich ein Workation-Angebot
Quelle: PwC-Studie „Workation zwischen Wunsch und Wirklichkeit“
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Verbesserte mentale Gesundheit durch Ortswechsel und weniger Stress | Keine vollständige Erholung, da weiterhin Arbeitspflicht besteht |
| Kreativitätsschub durch neue Umgebung | WLAN-Risiken: nicht so stabil wie im Büro |
| Bessere Work-Life-Balance ohne zusätzliche Urlaubstage | Gefahr der Grenzverwischung zwischen Arbeit & Freizeit |
| Flexible Gestaltung von Arbeit und Erholung | Zusätzliche Kosten für Unterkunft & Verpflegung |
| Natur, Wellness & Ruhe wirken positiv auf die Gesundheit | Selbstorganisation nötig – nicht für jede Person geeignet |
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Höhere Produktivität durch Fokus und weniger Büro-Ablenkungen | Schwieriger, Teampräsenz und spontane Abstimmungen sicherzustellenv |
| Stärkere Arbeitgebermarke, besonders relevant im Tourismus & modernen Branchen | Qualität kann leiden, wenn die technische Infrastruktur vor Ort schlecht ist |
| Geringere Fehlzeiten durch präventive Erholung & Wellness | Mehr Abstimmungsaufwand bei hybriden Teams |
| Höhere Zufriedenheit & Bindung der Mitarbeitenden | Kann als „Urlaub“ fehlinterpretiert werden → Kommunikationsbedarf |
| Imagegewinn: modernes, flexibles Unternehmen, attraktiver Benefit | Rechtliche Fragen (Arbeitsrecht, Versicherung) je nach Land komplex |

Hier findest du weitere Informationen, gesetzliche Vorgaben, Tipps und mehr:
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen