Ansicht eines PDFs des pxtra Benefit-Ratgeber 2026

Was ändert sich 2026 für Arbeitgeber in HR, Vergütung und Benefits?

Mit dem Jahr 2026 treten zahlreiche finanzielle und arbeitsrechtliche Neuerungen in Kraft,
die direkte Auswirkungen auf Vergütungsmodelle, Personalverwaltung und
Mitarbeiter-Benefits
haben. Was auf den ersten Blick technisch wirkt, betrifft
Unternehmen ganz konkret bei Lohnabrechnung, Sozialabgaben und der strategischen
Weiterentwicklung von Benefits.

Wir geben einen kompakten Überblick über die wichtigsten Änderungen 2026:

Neue Beträge für Mindestlohn, Minijob und Grundfreibetrag 2026

  • 💰Höherer Grundfreibetrag

    Mit dem Steuerfortentwicklungsgesetz (SteFeG) wird der Grundfreibetrag für den
    Veranlagungszeitraum 2026 auf 12.348 € angehoben.

    Für Arbeitgeber bedeutet das: Besonders bei niedrigen und mittleren Einkommen steigt
    das Netto, ohne dass sich die Bruttokosten erhöhen. Das kann bei der Gestaltung fairer
    Vergütungsmodelle gezielt berücksichtigt werden.

  • 💰Höherer Mindestlohn

    Der gesetzliche Mindestlohn steigt 2026 von 12,82 € auf 13,90 € pro Stunde.

    HR-Teams sollten bestehende Lohnstrukturen prüfen und die Auswirkungen auf Kosten,
    Gehaltsbänder und Abstände frühzeitig einplanen.

  • 💰Minijobs & Übergangsbereich (Midijob)

    Die neue Minijob-Grenze liegt bei 603 €,
    der Übergangsbereich reicht bis 2.000 €.

    Das eröffnet mehr Flexibilität bei Beschäftigungsmodellen und erleichtert
    den Übergang in sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse.

Benefit-Neuerungen: Mehr Netto für Mitarbeitende

Für HR-Verantwortliche ist es entscheidend, die aktuellen steuerlichen Grenzwerte und gesetzlichen Rahmenbedingungen zu kennen, um Benefits rechtssicher, effizient und wirkungsvoll einzusetzen.

Welche Benefit-Neuerungen treten 2026 für Mitarbeitende in Kraft? Von welchen Erhöhungen profitieren Mitarbeitende und pxtra-User:innen besonders?

  • 🚙 Kilometerpauschale

    Ab 2026 gilt eine Kilometerpauschale von
    0,38 € ab dem ersten Kilometer.

    Das kann bei der Kommunikation von Mobilitätsangeboten und der Unterstützung von
    Pendler:innen eine stärkere Rolle spielen.

  • 👵 Betriebliche Altersvorsorge (bAV)

    Die betriebliche Altersvorsorge bleibt auch 2026 ein zentraler Baustein moderner
    Vergütungs- und Bindungsstrategien.

    Beiträge sind sozialversicherungsfrei bis 4.056 € und steuerfrei bis
    8.112 € – ein wirkungsvolles Instrument zur langfristigen
    Mitarbeiterbindung.

  • 🍔 Essenszuschüsse

    Essenszuschüsse bleiben ein alltagstauglicher Benefit:
    2,37 € für Frühstück und
    4,57 € für Mittag- oder Abendessen.

    Bei 15 Arbeitstagen ergibt sich ein monatlicher Zuschuss von bis zu
    115,05 € – mit hoher Akzeptanz im Arbeitsalltag.

  • 🚆Deutschlandticket (Fahrtkostenzuschuss)

    Das Deutschlandticket steigt 2026 auf 63 € pro Monat.

    Für HR relevant: Der Betrag von 63 € entspricht nicht automatisch dem Wert des
    Fahrtkostenzuschusses. In der pxtra App richtet sich die Erstattung
    nach dem verfügbaren Budget und den tatsächlich entstandenen Kosten.

Fazit: Benefit Neuerungen 2026 bringen mehr Netto

Ob höherer Mindestlohn, mehr Netto durch Steueranpassungen oder neue Freibeträge bei Benefits und Sozialabgaben – 2026 wirkt sich direkt auf Einkommen, Mitarbeiter-Benefits und Planungssicherheit aus. Für Beschäftigte lohnt es sich, genau hinzuschauen. Für Unternehmen und HR-Teams ist es der richtige Zeitpunkt, Vergütung und Benefits transparent, fair und zeitgemäß aufzustellen.

Gerade bei Benefits entscheidet steuerliches Detailwissen darüber, ob Maßnahmen wirklich Wirkung entfalten. Wer den Überblick behalten will, findet im Benefitratgeber 2026 alle aktuellen Werte, Regelungen und steuerlichen Einordnungen an einem Ort.