Mann auf E-Bike zwischen hohen Gebäuden
Boom! So könnte man die zurzeit explodierende Nachfrage und auch den Absatz von E-Bikes in Deutschland beschreiben. Wurden noch 2016 nur rund 610.000 E-Bikes hierzulande verkauft, so stieg diese Anzahl im Jahr 2021 auf unglaubliche 2 Millionen – Tendenz steigend. Warum die Nutzung von einem E-Bike immer beliebter wird? Als grüne Art der Mobilität bieten sie eine Reihe von Vorteilen im Vergleich zu herkömmlichen Fahrrädern und werden auch immer häufiger von Arbeitnehmenden als Jobbike genutzt.
Welche Vor- und Nachteile die Nutzung von einem E-Bike als Jobbike bietet, erklären wir dir in unserem folgenden Blog-Beitrag:

Gliederung

E-Bike oder Pedelec?

Das Wichtigste erstmal vorweg: Wenn wir von E-Bikes reden, dann meinen wir damit in den meisten Fällen eigentlich sogenannte Pedelecs (kurz für Pedal Electric Cycle). Der Unterschied: Pedelecs unterstützen die Fahrenden nur beim Treten der Pedale und erreichen eine maximale Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h. Grundsätzlich gilt: Wer Fahrrad fahren kann, kann auch ein Pedelec nutzen. Eine Helmpflicht besteht beim Fahren mit einem Pedelec ebenfalls nicht. Wir empfehlen natürlich trotzdem das Tragen eines Helmes. 🙂

Anders sieht es mit sogenannten S-Pedelecs aus. Mit diesem können Geschwindigkeiten von bis zu 45 km/h erreicht werden. Damit sind S-Pedelecs auf einem Level mit Motorrollern und gelten rein rechtlich als Kleinkrafträder. Aus diesem Grund wird für die Nutzung solcher S-Pedelecs auch ein Führerschein der Klasse AM oder B benötigt. Anders als bei Pedelecs besteht beim Fahren von S-Pedelecs eine Helmpflicht. Das Fahren auf Radwegen ist aufgrund der hohen Geschwindigkeiten verboten.

Nachfolgend beschränken wir uns in diesem Artikel nur auf herkömmliche Pedelecs. Wie anfangs schon erwähnt, sind diese im Sprachgebrauch meistens gleichbedeutend mit dem Wort “E-Bike” und werden am häufigsten genutzt.

E-Bike – Vorteile

In folgender Übersicht findest du alle Vorteile, die die Nutzung von E-Bikes dir und deinen Mitarbeitenden bietet:

Gesundheitsförderung

Das Fahren mit E-Bikes ist genauso gut für die eigene Gesundheit wie das Fahren mit normalen Fahrrädern – mit gewissen Vorzügen. E-Bikes ermöglichen es den Fahrenden nämlich, das Fahrerlebnis an die individuelle Fitness, an das Gelände und an die jeweilige Situation anzupassen.
E-Bikes haben i.d.R. eine eigene manuelle Steuervorrichtung am Lenker, mit der die Pedal-Unterstützung jederzeit an die individuellen Bedürfnisse der Fahrenden angepasst werden kann. Bedeutet, deine Mitarbeitenden können sich morgens auf dem Weg zur Arbeit quasi zum Teil entspannt vom E-Bike tragen lassen und kommen so nicht schon komplett verschwitzt im Büro an. Wollen sie am Wochenende aber vielleicht mal etwas mehr in die Pedale treten und sich auspowern, dann ist das mit einem E-Bike auch kein Problem.

Umweltschutz

Auch E-Bikes tragen genau wie herkömmliche Fahrräder einen positiven Beitrag zum Umweltschutz bei. Nicht nur sind E-Bikes vor allem in Großstädten eine hervorragende Alternative zu PKWs, sie reduzieren gleichzeitig auch schädliche CO2-Emissionen und sorgen so für klare Luft.

Für Personen, die bisher vielleicht aus verschiedenen Gründen auf das Fahrradfahren verzichtet haben, könnten E-Bikes übrigens trotzdem interessant sein. Wie schon erwähnt, lassen sie sich präzise auf individuelle Bedürfnisse anpassen und bieten demnach im Vergleich zu herkömmlichen Rädern auf Wunsch auch einen höheren Fahrkomfort.

Flexibilität

E-Bikes stehen für Flexibilität. Egal ob für den Weg zur Arbeit, zum Einkauf in den Supermarkt, zum Abholen der Kinder aus der Kita, für eine Fahrradtour mit der Familie am Wochenende etc. – Die Nutzung beschränkt sich nicht nur auf den Alltag oder die Freizeit. Somit sind E-Bikes ein echter Allrounder und überzeugen mit einer Vielzahl an flexiblen Einsatzmöglichkeiten.

Auch bei uns nutzen bereits einige Mitarbeitenden ein E-Bike, z.B. um nachmittags ihre Kinder von der Kita abzuholen. Ihr Fazit ist durchweg positiv. E-Bikes stellen für sie eine echte Erleichterung im Alltag dar und ermöglichen ihnen eine flexible Lebensweise.

Steuerliche Förderung

Die Nutzung von einem E-Bike als Jobbike wird der Gesetzgebung steuerlich gefördert. Wird das E-Bike neben beruflichen Zwecken auch privat genutzt, entsteht daraus ein geldwerter Vorteil.Dieser geldwerte Vorteil wird entweder mit 0,25 % der unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) des Fahrrads versteuert oder ist komplett steuerfrei. Welche der beiden Fälle eintritt, entscheidet die Art, wie das Jobbike im Unternehmen von Arbeitgebenden angeboten wird. Wonach genau sich die Versteuerung von Jobbikes richtet, kannst du in diesem Artikel nachlesen.
Arbeitgebende können ihren Mitarbeitenden ein Jobbike als Teil eines Benefit-Portfolios zur Verfügung stellen und so die Gesundheit, Motivation und Zufriedenheit der Mitarbeitenden positiv beeinflussen.

E-Bike – Nachteile

In folgender Übersicht findest du mögliche Nachteile, die dir und deinen Mitarbeitenden bei der Nutzung von E-Bikes auffallen könnten:

Hohe Preise

Ein E-Bike ist im Vergleich zu einem herkömmlichen Fahrrad deutlich teurer. Das liegt vor allem an der zusätzlich verbauten Elektronik am Rad. Je nach Qualität und Preisklasse können E-Bikes zwischen 1.500 und 3.000 € kosten. Die meisten Personen empfinden diese Preise als deutlich zu hoch. Die gute Nachricht: E-Bikes müssen nicht komplett gekauft werden. Jobbikes werden i.d.R. im Rahmen eines Leasingvertrages angeboten. Heißt, Mitarbeitende können das Bike zu günstigen Konditionen leasen und zahlen dann monatlich eine festgelegte Leasingrate aus ihrem Bruttogehalt (Gehaltsumwandlung). Nach Ablauf des Leasings besteht dann die Option, das Rad zum Restwert zu erwerben. Insgesamt lassen sich durch ein Leasings also hohe Anschaffungskosten vermeiden.

Pflege- und Wartungsintensität

E-Bikes müssen gehegt und gepflegt werden. Genauer gesagt geht es bei E-Bikes eher um den Akku. Damit der Akku möglichst lange hält, sollte er weder zu kalt noch zu warm und v.a. trocken gelagert werden. Somit sind E-Bikes i.d.R. witterungsabhängiger als normale Fahrräder. Je nachdem, wie sorgfältig mit dem Akku umgegangen und wie sehr dieser beansprucht wird, muss dieser nach einigen Jahren auch kostenintensiv ausgetauscht und durch einen neuen ersetzt werden.

Hier ergibt sich ein kleiner Widerspruch in Bezug auf die Nachhaltigkeit. Zwar sind E-Bikes umweltfreundlich, weil sie keine schädlichen CO2-Emissionen verursachen, die verbauten Akkus sind jedoch wenig nachhaltig. Das gilt sowohl für die Herstellung als auch für die Haltbarkeit.

Hohes Gewicht

Durch den zusätzlichen Akku und Motor ist ein E-Bike deutlich schwerer als ein herkömmliches Fahrrad. Durchschnittlich kommen E-Bikes auf ein Gewicht von 20 kg oder sogar mehr. Das ist natürlich erstmal kein Problem, schließlich werden die Fahrenden beim Treten der Pedale elektronisch unterstützt. Spannend wird es erst, wenn das Bike beim nach Hause kommen in den Keller getragen oder bei längeren Ausflügen ins Auto geladen werden muss. In diesen Situationen kann das zusätzliche Gewicht schnell zu einer Belastung werden.

Fazit – Für wen lohnt sich ein E-Bike?

Ein E-Bike als Jobbike überzeugt besonders durch die hohen individuellen und flexiblen Anpassungs- und Einsatzmöglichkeiten. Grundsätzlich können wir festhalten: Ein E-Bike kann alles, was ein normales Fahrrad auch kann – mit ein paar nützlichen Extras.

Wer also gerne Fahrrad fährt, wird mit einem E-Bike mehr als zufrieden sein. Deine Mitarbeitenden können durch ein Leasing des Bikes deutlich an Kosten sparen und werden, wenn sie sorgfältig mit Akku und Motor umgehen, auch lange Spaß beim Fahren haben. Auch beim Thema Nachhaltigkeit wird sich in den kommenden Jahren noch einiges im positiven Sinne ändern, sodass Akkus nachhaltiger hergestellt, genutzt und ggf. ersetzt werden können.
Wir empfehlen dir also, deine Mitarbeitenden über die verschiedenen Vorteile von E-Bikes zu informieren und mit einem E-Bike als Jobbike einen kleinen Schritt in Richtung der Mobilität der Zukunft zu machen. 😀
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